221.000,00 Euro; Unfallversicherung zahlt nach außergerichtlicher Regulierung volle Invaliditätsleistungen

Versicherungsrecht – Unfallversicherung

Unsere Mandantschaft war nach schwerem häuslichem Sturz pflegebedürftig. Der Invaliditätsgrad war mit 100% zu bemessen. Der Unfallversicherer lehnte die Leistungen zunächst ab, da maßgebliche Fristen nicht eingehalten worden seien (u.a. Geltendmachung der Invalidität binnen 15 Monaten).

Fachanwalt für Medizinrecht Maximilian Adelung konnte nach längeren Verhandlungen eine Auszahlung der vollen Versicherungssumme bei Vollinvalidität erreichen.

Unfallversicherung zahlt € 27.000,00 im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs – Landgericht Regensburg, Az.: 3 O 999/15

Versicherungsrecht – Unfallversicherung

Die Versicherte stürzte und erlitt eine komplizierte Fraktur beider Schultern. Eine außergerichtliche Regulierung der Ansprüche scheiterte, da nach Ansicht des Versicherers das Vorliegen eines Unfallereignisses von Seiten unserer Mandantschaft nicht nachgewiesen sei. Ferner greife ein sog. Leistungsausschluß, weil der Sturz seinen Ursprung in einem körpereigenen Vorgang (Synkope) hätte.

Im Rahmen des folgenden Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Regensburg, konnten sich unsere Kanzlei mit der gegnerischen Versicherung auf eine Vergleichsweise Zahlung in Höhe von € 27.000,00 einigen.

Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Hechingen: Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt € 35.000,00 – Landgericht Hechingen, Az.: 1 0 285/16

Versicherungsrecht – Berufsunfähigkeitsversicherung

Unser Mandant litt an einem „Bournout“. Der Versicherte verweigerte jegliche Zahlungen aus dem Versicherungsvertrag, da das vorliegen einer zumiondest 50 prozentigen Berufsunfähigkeit nicht beweisen sei. Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Hechingen konnte sich der Klägervertreter, Fachanwalt für Medizinrecht Maximilian Adelung, nach längeren Verhandlungen mit der Gegenseite auf eine vergleichsweise Zahlung iHv. € 35.000,00 einigen.

5.000 Euro nach fehlerhafter Kniegelenkspunktion; Landgericht Landshut – 42 O 2512/15

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Bei der Klägerin wurde eine Punktion mit Spritzenwechsel im Kniegelenk durchgeführt. Der beklagte Orthopäde verwendete dabei weder sterile Handschuhe noch einen Mundschutz, obwohl die Leitlinien dies vorschreiben. Zudem wurde die Klägerin nicht über Risiken sowie Behandlungsalternativen aufgeklärt. In der Folge kam es bei der Klägerin aufgrund Keimbefalls zu einer Knorpelschädigung im Kniegelenk.

Der Klägervertreter einigte sich im Gerichtsverfahren mit dem beklagten Orthopäden auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von 5.000 Euro für die Patientin.

Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation durch die private Krankenversicherung; OLG München – 25 U 1599/17

Versicherungsrecht – Krankenversicherung – Leistungsablehnung

Die private Krankenversicherung unseres Mandanten verweigerte die Erstattung der Kosten einer durchgeführten Lasik-Operation mit der Begründung, dass diese nicht notwendig gewesen und somit in der Folge auch nicht erstattungsfähig sei.

Nach Ansicht des BGH ist jedoch im Allgemeinen von einer medizinischen Notwendigkeit der Behandlung auszugehen, wenn die Behandlungsmethode dazu geeignet ist, die Krankheit zu heilen, zu lindern oder ihrer Verschlimmerung entgegenzuwirken. Die Versicherungen gehen daher in ihrer Ansicht fehl, dass es immer einer vollständigen Heilung bedarf. Es kommt eben nicht darauf an, dass die Kurzsichtigkeit vollständig geheilt wird, sondern dass diese gelindert oder ihrer weiteren Verschlechterung entgegengewirkt wird. Auch der Verweis auf eine Ausgleichsmöglichkeit durch andere Hilfsmittel wird vom BGH abgelehnt.

Das OLG München ist unseren diesbezüglichen Ausführungen gefolgt und hat in der Folge einen Vergleichsvorschlag angeregt, dieser wurde angenommen.

30.000 Euro nach fehlerhafter Vasektomie

Unser Mandant wurde von wegen eines rechtsseitigen Leistenbruchs Iaparoskopisch operiert. Dabei wurde wurde eine Vasektomie durchgeführt. Dabei wurde fehlerhaft die Becken-Bein-Arterien (großes pulsierendes Gefäß) verschlossen, Aufgrund der verwachsungsbedingte Schwierigkeiten hätte entweder die Vasektomie abgebrochen werden müssen oder eine ausreichende Präparation durchgeführt werden müssen, beides wurde unterlassen.

Der Mandant leidet seit dem Eingriff an Schmerzen und Missempfindungen im Bereich der Leiste. Bis zur Revisionsoperation litt der Mandant unter starken Wadenschmerzen, kalten Füßen sowie einer Gehstreckenverkürzung auf lediglich 10 – 20 Meter.

Fachanwalt für Medizinrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht Florian Friese hat nach längeren außergerichtlich Verhandlungen eine Vergleichszahlung in Höhe von 30.000 Euro erreichen können.

Herzinfarkt durch fehlerhafte Behandlung, Landgericht Würzburg 11 O 2283/13

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Der Kläger wurde längere Zeit medikamentös behandelt, trotz der Behandlung kam es dann jedoch plötzlich zu einem Herzinfarkt.

Der gerichtliche Sachverständige stellt in seinem schriftlichen Gutachten wiederholt klar dar, dass der Beklagte zu 1) eine fehlerhafte Behandlung durchgeführt hat. Festzuhalten war, dass die kontraindizierte Verabreichung der Medikamente (Amitriptylin), ohne ausreichen kardiologische Befundung, einen groben Behandlungsfehler darstellt.
Die gegensätzliche Stellungnahme der Privatgutachterin der Beklagten konnte diese Einschätzung nicht ändern. Dass sah die Arzthaftungskammer des LG Würzburg ebenso und schlug den Parteien einen Vergleich bei einem 6-stellinge Gegenstandswert vor, den diese akzeptierten.

4.150 Euro nach nicht indizierter Operationserweiterung

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Aufklärungsfehler

Bei einer Hallux Rigidus Operation wurde eine nicht indizierte Behandlung ohne erforderliche Einwilligung des Patienten durchgeführt. Dabei kam es zu einer Verletzung der Sehnen am Fuß und zu einer teilweisen Taubheit. Der Mandant war beim Laufen und Treppensteigen beeinträchtigt.

Nach kurzen Verhandlung mit der Gegenseite konnte für den Mandanten eine Vergleichszahlung in Höhe von 4.150 Euro erreicht werden.

27.000,- Euro, Klemme nach Laparoskopie im Bauchraum vergessen

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Nach einer Operation im Bauchbereich wurde bei unserer Mandantin eine große medizinische Klammer vergessen. Es handelte sich hierbei um ein sogenanntes vollbeherrschbares Risiko, da dies nicht vorrangig aus den Eigenheiten des menschlichen Organismus erwächst, sondern aus einem Bereich stammt, dessen Gefahren ärztlicherseits voll ausgeschlossen werden können.

Bei der Mandantin musste eine weitere Operation zur Entfernung der Klemme durchgeführt werden, dabei kam es zu schwerwiegenden Komplikationen (Platzbauch, etc.). Zudem musste die Chemotherapie ausgesetzt werden, was zu unvorhergesehenen Folgen für die Krebserkrankung führen kann.

Fachanwalt für Medizinrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht Florian Friese hat nach längeren außergerichtlich Verhandlungen eine Vergleichszahlung in Höhe von 27.000 Euro erreichen können.

12.000 Euro nach fehlerhafter Aufrechterhaltung der Blutleere

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Unsere Mandantin wurde wegen eines in das umgebende Nagelbett eingewachsenen Fingernagels operativ behandelt. Zur Aufrechterhaltung der Blutleere im Finger wurde dem betroffenen Finger ein kurzer Gummischlauch angezogen. Der gegnerische Arzt entfernte nach der Operation behandlungsfehlerhaft den Gummischlauch nicht wieder.

Als Folge des Behandlungsfehlers sind mehr als zwei Drittel des Mittelfingers unserer Mandantin vollständig taub. Zudem ist die Grob- und Feinmotorik der betroffenen Hand beeinträchtigt.

Herr Rechtsanwalt Freihöfer erreichte, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung in dieser Angelegenheit eine Entschädigungszahlung in Höhe von 12.000,- Euro an die Patientin zahlte.

Versicherungsrecht – Krankenversicherung – Leistungsablehnung

Amtsgericht München – 173 C 29309/14

Die private Krankenversicherung unseres Mandanten verweigerte die Erstattung für von ihm in Anspruch genommene Behandlungen (Krankengymnastik und manuelle Therapie) zur Linderung seiner chronischen Rückenschmerzen.

Das Amtsgericht München folgte unseren Ausführungen hinsichtlich der medizinischen Indikation und verurteilte die verklagte private Krankenversicherung zur vollständigen Zahlung.

30.000 Euro nach nicht indizierter Knie-Operation; Landgericht Hannover – 19 O 275/13

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Bei der Klägerin wurde im Rahmen einer Knieoperation eine Schlittenprothese implantiert, obwohl dies nach Ansicht des gerichtlichen Sachverständigen aufgrund der fortgeschrittenen Verschleißerkrankung nicht indiziert war. Die Operation wurde insgesamt grob fehlerhaft ausgeführt, was in der Folge zu erheblichen Gesundheitsschäden bei der Patientin führte.

Der Klägervertreter, Herr Rechtsanwalt Freihöfer, einigte sich im Gerichtsverfahren mit dem beklagten Operateur auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von 30.000,- Euro für die Patientin.

509.100 Euro Vergleichssumme, Landgericht München 10 O 323/16

Versicherungsrecht – Unfallversicherung – Leistungsablehnung – Vollinvalidität

Der Kläger zog sich nach einem Treppensturz folgende Verletzungen zu:

  • Multiple Kalottenfrakturen rechts occipital, temporal sowie parietal
  • Felsenbeinfraktur rechtsseitig
  • Kiefergelenksfraktur rechtsseitig
  • Traumatische SAB sowie nicht raumfordernde Kontusionsblutungen rechts parietal und links fronto- temporal sowie eine Einblutung in die vorbestehende Arachnoidalzyste
  • Produktives Delier

Trotz des eindeutigen Sachverhalts lehnte die Unfallversicherung die Leistungen vollständig ab. Sie führte aus, dass für den streitgegenständlichen Unfall kein Versicherungsschutz bestehe, da Unfälle, die durch eine alkoholbedingte Bewusstseinsstörung eintreten, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen seien.

Im Klageverfahren wurde seitens unserer Kanzlei dargelegt, dass es gibt keine Anzeichen dafür gab, dass die Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit des Klägers zum Unfallzeitpunkt so herabgesetzt war, dass er der Gefahrenlage nicht gewachsen war. Zudem liegt Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss des Versicherungsschutzes bei der Beklagten.

Dies sah auch die Versicherungskammer des Landgerichts München so.

Es wurde dann, vor Einholung eines Sachverständigengutachtens, ein Abgeltungsvergleich in Höhe der eingeklagten Forderung von 509.100 Euro geschlossen.

30.000 Euro nach nicht indizierter Knie-Operation; Landgericht Hannover – 19 O 275/13

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Bei der Klägerin wurde im Rahmen einer Knieoperation eine Schlittenprothese implantiert, obwohl dies nach Ansicht des gerichtlichen Sachverständigen aufgrund der fortgeschrittenen Verschleißerkrankung nicht indiziert war. Die Operation wurde insgesamt grob fehlerhaft ausgeführt, was in der Folge zu erheblichen Gesundheitsschäden bei der Patientin führte.

Der Klägervertreter, Herr Rechtsanwalt Freihöfer, einigte sich im Gerichtsverfahren mit dem beklagten Operateur auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von 30.000,- Euro für die Patientin.

10.000 Euro aufgrund einer Harnleiterverletzung und zu spät erkannten Peritonitis

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler

Unser Mandant wurde aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis stationär aufgenommen, wurde jedoch am nächsten Tag wieder entlassen.

Vier Wochen später erfolgte eine erneute stationäre Aufnahme. Erst jetzte wurde die Diagnose einer gedeckten perforierten Sigmadivertikulitis mit großem retroperitonealem Abszess gestellt.

Die darauffolgende Operation wurde trotz starken Verwachsungen im Bauchraum lediglich laparoskopisch durchgeführt, ein Wechsel zur Laparotomie erfolgte nicht. Während der Operation wurde die Harnblase behandlungsfehlhaft verletzt.

Fachanwalt für Medizinrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht Florian Friese konnte außergerichtlich erreichen, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung in dieser Angelegenheit eine Entschädigungszahlung in Höhe von 10.000,- Euro an den Patienten zahlte.

2.000 Euro nach Behandlungsfehler (Hüftluxation) und Hygieneverschulden

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Verstoß gegen Hygienevorschriften

Bei unserer Mandantin wurde innerhalb eines Klinikverbundes erst verspätet eine bestehende Hüftluxation diagnostiziert und behandelt. Aufgrund der Gangunsicherheit und dem Schiefstand des rechten Beins wäre eine Röntgenkontrolle der Hüfte zeitnah notwendig gewesen. Die Befunderhebung und Therapie fand jedoch erst nach mehrfachen Hinweisen völlig verspätet statt, sodass eine erneute OP zum Pfannenwechsel erforderlich wurde.

Des Weiteren wurden vergessen die Wundklammern unserer Mandantin zu entfernen. Aufgrund dessen erlitt unsere Mandantin starke Schmerzen und eine MRSA-Infektion. Mit einer verspäteten Entfernung der Wundklammern ging ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko einher, was sich verwirklicht hat.

Im Auftrag der Tochter unserer Mandantin, als Alleinerbin, konnten wir nach langen außergerichtlichen Verhandlungen für diese einen Ausgleichszahlung in Höhe von 2.000 € erreichen.

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