221.000,00 Euro; Unfallversicherung zahlt nach außergerichtlicher Regulierung volle Invaliditätsleistungen

221.000,00 Euro; Unfallversicherung zahlt nach außergerichtlicher Regulierung volle Invaliditätsleistungen Versicherungsrecht – Unfallversicherung Unsere Mandantschaft war nach schwerem häuslichem Sturz pflegebedürftig. Der Invaliditätsgrad war mit 100% zu bemessen. Der Unfallversicherer lehnte die Leistungen zunächst ab, da maßgebliche Fristen nicht eingehalten worden seien (u.a. Geltendmachung der Invalidität binnen 15 Monaten). Fachanwalt für Medizinrecht Maximilian Adelung konnte nach…

10.000 Euro aufgrund einer Harnleiterverletzung und zu spät erkannter Peritonitis

10.000 Euro aufgrund einer Harnleiterverletzung und zu spät erkannter Peritonitis Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Unser Mandant wurde aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis stationär aufgenommen, wurde jedoch am nächsten Tag wieder entlassen. Vier Wochen später erfolgte eine erneute stationäre Aufnahme. Erst jetzt wurde die Diagnose einer gedeckten perforierten Sigmadivertikulitis mit großem retroperitonealem Abszess gestellt. Die darauffolgende…

509.100 Euro Vergleichssumme, Landgericht München 10 O 323/16

509.100 Euro Vergleichssumme, Landgericht München 10 O 323/16 Versicherungsrecht – Unfallversicherung – Leistungsablehnung – Vollinvalidität Der Kläger zog sich nach einem Treppensturz folgende Verletzungen zu: Multiple Kalottenfrakturen rechts occipital, temporal sowie parietal Felsenbeinfraktur rechtsseitig Kiefergelenksfraktur rechtsseitig Traumatische SAB sowie nicht raumfordernde Kontusionsblutungen rechts parietal und links fronto- temporal sowie eine Einblutung in die vorbestehende Arachnoidalzyste…

4.150 Euro nach nicht indizierter Operationserweiterung

4.150 Euro nach nicht indizierter Operationserweiterung Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Aufklärungsfehler Bei einer Hallux Rigidus Operation wurde eine nicht indizierte Behandlung ohne erforderliche Einwilligung des Patienten durchgeführt. Dabei kam es zu einer Verletzung der Sehnen am Fuß und zu einer teilweisen Taubheit. Der Mandant war beim Laufen und Treppensteigen beeinträchtigt. Nach kurzen Verhandlungen mit der…

Herzinfarkt durch fehlerhafte Behandlung, Landgericht Würzburg 11 O 2283/13

Herzinfarkt durch fehlerhafte Behandlung, Landgericht Würzburg 11 O 2283/13 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Der Kläger wurde längere Zeit medikamentös behandelt, trotz der Behandlung kam es dann jedoch plötzlich zu einem Herzinfarkt. Der gerichtliche Sachverständige stellt in seinem schriftlichen Gutachten wiederholt klar dar, dass der Beklagte zu 1) eine fehlerhafte Behandlung durchgeführt hat. Festzuhalten war,…

30.000 Euro nach fehlerhafter Vasektomie

30.000 Euro nach fehlerhafter Vasektomie Unser Mandant wurde wegen eines rechtsseitigen Leistenbruchs Iaparoskopisch operiert. Dabei wurde eine Vasektomie durchgeführt. Dabei wurde fehlerhaft die Becken-Bein-Arterien (großes pulsierendes Gefäß) verschlossen. Aufgrund der verwachsungsbedingten Schwierigkeiten hätte entweder die Vasektomie abgebrochen werden oder eine ausreichende Präparation durchgeführt werden müssen – beides wurde unterlassen. Der Mandant leidet seit dem Eingriff…

Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Hechingen: Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt € 35.000,00 – Landgericht Hechingen, Az.: 1 0 285/16

Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Hechingen: Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt € 35.000,00 – Landgericht Hechingen, Az.: 1 0 285/16 Versicherungsrecht – Berufsunfähigkeitsversicherung Unser Mandant litt an einem “Bournout”. Der Versicherte verweigerte jegliche Zahlungen aus dem Versicherungsvertrag, da das Vorliegen einer zumindest 50-prozentigen Berufsunfähigkeit nicht bewiesen sei. Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Hechingen konnte sich der…

83.000 Euro wegen zeitlich verzögerter Behandlung eines Nierentumors

83.000 Euro wegen zeitlich verzögerter Behandlung eines Nierentumors Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schmerzensgeld: Trotz erneutem Auftreten von Blut im Urin und einem auffälligen Nierenbefund in der Sonographie wurde es von der behandelnden Klinik unterlassen, weitergehende Untersuchungen in Bezug auf die Nieren durchzuführen. Dadurch wurde der Nierentumor erst mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung erkannt. Zu diesem…

45.000 Euro nach nicht indizierter Lasik-Augenoperation, Landgericht Nürnberg-Fürth Az.: 11 O 721/16

45.000 Euro nach nicht indizierter Lasik-Augenoperation, Landgericht Nürnberg-Fürth Az.: 11 O 721/16 Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler- Schmerzensgeld: Bei unserer Mandantin wurde zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit beidseits eine Lasik-Augenoperation durchgeführt. In der Folge kam es bei unserer Mandantin zu einer Keratoektasie, die zu einer erheblichen Sehverschlechterung führte. Es stellte sich heraus, dass die vorgenommene Lasik-Operation im Falle…

100.000 Euro Schmerzensgeld nach verzögerter Behandlung eines Schlaganfalles

100.000 Euro Schmerzensgeld nach verzögerter Behandlung eines Schlaganfalles Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler- Schmerzensgeld: Unser Mandant wurde aufgrund eines Kreislaufkollaps verbunden mit einer plötzlichen Kopfschwere, Drehschwindel und Übelkeit in das behandelnde Krankenhaus eingewiesen. Im weiteren Verlauf trat ein Sensibilitätsausfall der linken Körperhälfte ein. Zwischen den Parteien war strittig, wann aufgrund der vorliegenden Symptomatik die Diagnose „akuter Schlaganfall“…