Nicht erkannter Herzinfarkt: 45.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz

Nicht erkannter Herzinfarkt: 45.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Bei unserer Mandantin kam es im Rahmen der Operation zu einer Rippenfraktur und zu einem Myokardinfarkt. Es wurde ein Schlichtungsverfahren bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Bezirksärztekammer Südwürttemberg durchgeführt. Die Gutachterkommission bestätigt das Vorliegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers, nämlich das Nicht-Erkennen des Herzinfarktes. Unsere Mandantin…

Gerichtlicher Vergleich vor dem OLG München, Az.: 1 U 4169/17

Gerichtlicher Vergleich vor dem OLG München, Az.: 1 U 4169/17 Arzthaftungsrecht – Berufung – Schmerzensgeld Im Rahmen eines Sehschärfentests diagnostizierte der Beklagte bei dem damals 21-jährigen Kläger ein Glaukom und verschrieb ihm das Medikament Lumigan. Letztendlich stellte sich die Diagnose drei Jahre später als falsch heraus. Durch die Medikation litt der Kläger über Jahre hinweg…

Gerichtlicher Vergleich vor dem LG Weiden in der Oberpfalz, Az.: 14 O 428/16– 15.000,- Euro aufgrund verzögerter Behandlung eines Brusttumors

Gerichtlicher Vergleich vor dem LG Weiden in der Oberpfalz Az.: 14 O 428/16– 15.000,- Euro aufgrund verzögerter Behandlung eines Brusttumors Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schmerzensgeld Aufgrund von starken Schulter- und Nackenschmerzen unterzog sich die Klägerin einer CT- und MRT-Untersuchung, die der Beklagte als Radiologe befundete. Dieser übersah die auf fast 20 % der Bilder erkennbare…

Versicherungsrecht – Krankenversicherung -Leistungsablehnung

Versicherungsrecht – Krankenversicherung -Leistungsablehnung Amtsgericht München – 173 C 29309/14 Die private Krankenversicherung unseres Mandanten verweigerte die Erstattung für von ihm in Anspruch genommene Behandlungen (Krankengymnastik und manuelle Therapie) zur Linderung seiner chronischen Rückenschmerzen. Das Amtsgericht München folgte unseren Ausführungen hinsichtlich der medizinischen Indikation und verurteilte die verklagte private Krankenversicherung zur vollständigen Zahlung. Diese Erfolge…

27.000,- Euro, Klemme nach Laparoskopie im Bauchraum vergessen

27.000,- Euro, Klemme nach Laparoskopie im Bauchraum vergessen Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Nach einer Operation im Bauchbereich wurde bei unserer Mandantin eine große medizinische Klammer vergessen. Es handelte sich hierbei um ein sogenanntes vollbeherrschbares Risiko, da dies nicht vorrangig aus den Eigenheiten des menschlichen Organismus erwächst, sondern aus einem Bereich stammt, dessen Gefahren ärztlicherseits…

Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation durch die private Krankenversicherung; OLG München – 25 U 1599/17

Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation durch die private Krankenversicherung; OLG München – 25 U 1599/17 Versicherungsrecht – Krankenversicherung – Leistungsablehnung Die private Krankenversicherung unseres Mandanten verweigerte die Erstattung der Kosten einer durchgeführten Lasik-Operation mit der Begründung, dass diese nicht notwendig gewesen und somit in der Folge auch nicht erstattungsfähig sei. Nach Ansicht des BGH ist…

5.000 Euro nach fehlerhafter Kniegelenkspunktion; Landgericht Landshut – 42 O 2512/15

5.000 Euro nach fehlerhafter Kniegelenkspunktion; Landgericht Landshut – 42 O 2512/15 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Bei der Klägerin wurde eine Punktion mit Spritzenwechsel im Kniegelenk durchgeführt. Der beklagte Orthopäde verwendete dabei weder sterile Handschuhe noch einen Mundschutz, obwohl die Leitlinien dies vorschreiben. Zudem wurde die Klägerin nicht über Risiken sowie Behandlungsalternativen aufgeklärt. In der…

Unfallversicherung zahlt € 27.000,00 im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs – Landgericht Regensburg, Az.: 3 O 999/15

Unfallversicherung zahlt € 27.000,00 im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs – Landgericht Regensburg, Az.: 3 O 999/15 Versicherungsrecht – Unfallversicherung Die Versicherte stürzte und erlitt eine komplizierte Fraktur beider Schultern. Eine außergerichtliche Regulierung der Ansprüche scheiterte, da nach Ansicht des Versicherers das Vorliegen eines Unfallereignisses von Seiten unserer Mandantschaft nicht nachgewiesen sei. Ferner greife ein sog.…

221.000,00 Euro; Unfallversicherung zahlt nach außergerichtlicher Regulierung volle Invaliditätsleistungen

221.000,00 Euro; Unfallversicherung zahlt nach außergerichtlicher Regulierung volle Invaliditätsleistungen Versicherungsrecht – Unfallversicherung Unsere Mandantschaft war nach schwerem häuslichem Sturz pflegebedürftig. Der Invaliditätsgrad war mit 100% zu bemessen. Der Unfallversicherer lehnte die Leistungen zunächst ab, da maßgebliche Fristen nicht eingehalten worden seien (u.a. Geltendmachung der Invalidität binnen 15 Monaten). Fachanwalt für Medizinrecht Maximilian Adelung konnte nach…

10.000 Euro aufgrund einer Harnleiterverletzung und zu spät erkannter Peritonitis

10.000 Euro aufgrund einer Harnleiterverletzung und zu spät erkannter Peritonitis Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Unser Mandant wurde aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis stationär aufgenommen, wurde jedoch am nächsten Tag wieder entlassen. Vier Wochen später erfolgte eine erneute stationäre Aufnahme. Erst jetzt wurde die Diagnose einer gedeckten perforierten Sigmadivertikulitis mit großem retroperitonealem Abszess gestellt. Die darauffolgende…