Verbrennungen während einer Operation – Neue patientenfreundliche BGH-Entscheidung

Verbrennungen während einer Operation – Neue patientenfreundliche BGH-Entscheidung Zu Verbrennungen des Patienten durch atypischen Stromabfluss bei der Verwendung eines Hochfrequenzgeräts In nahezu jedem Operationssaal der Welt steht ein HF-Chirurgiegerät, das in allen operativen Fachdisziplinen zum Einsatz kommt. Verbrennungen sind bei ordnungsgemäßer Anwendung und bei Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen technisch nahezu ausgeschlossen, doch unsere Erfahrung zeigt, dass…

Behandlungsfehler bei Karpaltunnelsyndrom

Behandlungsfehler bei Karpaltunnelsyndrom Bei unserer Mandantin wurde ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert und in der Folge operativ behandelt. Einige Monate nach der Operation traten bei unserer Mandantin im Bereich des Handballens Schmerzen auf, woraufhin ihr der beklagte Arzt für zwei Wochen eine Gipsschiene anlegte, welche vom Unterarm bis zu den Fingerspitzen reichte und alle Finger komplett ruhigstellte.…

Schadensersatz für Lagerungsschaden

Schadensersatz für Lagerungsschaden Unsere Mandantschaft musste sich einer Operation unterziehen. Dabei kam es lagerungsbedingt zu einer Druckschädigung des Radialnerven, die eine inkomplette Fallhand mit Parese der Finger- und Handstrecker sowie eine Sensibilitätsstörung zur Folge hatte. Die Beeinträchtigungen hielten über mehrere Monate hinweg an und hatten eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit zur Folge. Das Auftreten eines Lagerungsschadens fällt…

Fachanwalt für Versicherungsrecht

Mangelhafte Hüftgelenksprothesen (Fa. DePuy, Zimmer)

Mangelhafte Hüftgelenksprothesen (Fa. DePuy, Zimmer) In Deutschland werden jährlich etwa 200.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Normalerweise hält ein künstliches Hüftgelenk 15 bis 20 Jahre. Es sei denn etwa, es handelt sich um schadhafte Implantate. Als Beispiel sind hier zwei Modelle des Metallimplantats ASR der Firma DePuy zu nennen. Bei diesen Modellen trat bei den betroffenen Patienten…

Rechtsanwalt bei Aufklärungsfehler

Obergutachten im Berufungsverfahren bei Subarachnoidalblutung (SAB)

Obergutachten im Berufungsverfahren bei Subarachnoidalblutung (SAB) Bei unserer Mandantin kam es zu einer Subarachnoidalblutung, welche von ihrer Hausärztin nicht erkannt wurde. Unserer Ansicht nach behandlungsfehlerhaft wurde eine erforderliche weitergehende Befunderhebung, insbesondere die Durchführung einer CT-Untersuchung, unterlassen. Dies führte zu schweren Folgeschäden bei unserer Mandantin, welche nun bedauerlicherweise ein Pflegefall ist. Das Landgericht Flensburg wies unsere…

Anwalt Fehlbehandelte Vaginalfistel

27.500 € für fehlbehandelte Fistel

27.500 € für fehlbehandelte Fistel Unser Mandantschaft erlitt im Zusammenhang mit einer Geburt einen Dammriss, der im weiteren Verlauf zu einer Fistel im Intimbereich führte. Infolge unterlassener Befunderhebung wurde das Ausmaß der Fistel nicht erkannt und diese- entgegen fachärztlichem Standard- operativ gespalten, was bei unserer Mandantschaft zu einer (dauerhaften) erstgradigen Inkontinenz führte. Der Sachverständige der…

Rechtsanwalt bei Geburtsschaden

BGH stärkt Patientenrechte

BGH stärkt Patientenrechte Mit einem aktuellen Urteil vom 19.07.2016 (Az.: VI ZR 75/15) hat der Bundesgerichtshof die Rechte von Patienten gestärkt, die vor einer Operation einen sog. Chefarztvertrag abschließen. Inhalt einer solchen Wahlleistungsvereinbarung ist das Verlangen des Patienten, durch den Chefarzt behandelt und operiert zu werden, da er sich hierdurch eine qualitativ besonders hochwertige ärztliche…

Fachanwalt für Versicherungsrecht

Vergleichsschluss vor dem OLG Bamberg

Vergleichsschluss vor dem OLG Bamberg In einem Berufungsverfahren vor dem OLG Bamberg konnten wir für unsere Mandantschaft aktuell einen Vergleich in Höhe von 11.000 € erreichen. Das vorbefasste Landgericht hatte lediglich einen Betrag von 3.000 € zugesprochen. Inhaltlich machte unsere Mandantschaft Ansprüche aus einer fehlerhaften Katarakt- Operation sowie einer nachfolgenden PRK- Operation geltend. Bemängelt wurden…

Rechtsanwalt bei Schadensersatz

30.000 € nach fehlerhafter Wirbelsäulenoperation

30.000 € nach fehlerhafter Wirbelsäulenoperation Unsere Mandantschaft hatte sich einer Spondylodese (Wirbelkörperverblockung) unterzogen. Der Operateur nahm dabei behandlungsfehlerhaft eine lediglich einseitige Anlagerung von Knochenmaterial vor, sodass es im weiteren Verlauf zu einer Materiallockerung kam und eine Revisionsoperation zu erfolgen hatte. Der außergerichtlich beauftragte MDK- Gutachter sprach bereits von einem „experimentellen“ Vorgehen des Operateurs. Die Haftpflichtversicherung…