Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Landau über 2.600.000,00 Euro (Az.: 4 O 96/14).

Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Landau über 2.600.000,00 Euro (Az.: 4 O 96/14). Geburtsschaden – Behandlungsfehler – Abfindungsvergleich – frühkindliche Hirnschädigung – Schmerzensgeld Die Mutter der heute 16-jährigen Klägerin wurde mit frühem vorzeitigem Blasensprung im Klinikum der Beklagten vorstellig. Im Rahmen des insgesamt sechs Jahre andauernden Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Landau (Pfalz), konnte nachgewiesen werden,…

Gerichtlicher Vergleich Landgericht München I (Az.: 9 O 4069/18). Patient erhält 71.177,00 Euro

Gerichtlicher Vergleich Landgericht München I (Az.: 9 O 4069/18). Patient erhält 71.177,00 Euro Arzthaftungsrecht –  Behandlungsfehler – Fachanwalt für Medizinrecht Unser Mandant wurde mit akuten Bauchschmerzen bei dem Beklagten (Hausarzt) vorstellig. Im Rahmen des Klageverfahrens konnte nachgewiesen werden, dass es der Beklagte bei der Erstvorstellung, spätestens bei einer Vorstellung eine Woche darauf, fehlerhaft Unterlassen hat,…

Gerichtlicher Vergleich. Mandant erhält nach verspäteter Diagnose und Behandlung einer Hirnblutung 265.819,30 Euro

Gerichtlicher Vergleich. Mandant erhält nach verspäteter Diagnose und Behandlung einer Hirnblutung 265.819,30 Euro Landgericht Landshut Az.: 41 O 2410/17 Medizinrecht – Arzthaftung – Hirnblutung – unterlassene Befunderhebung Bei unserem Mandanten kam es durch eine unterlassene Befunderhebung in Form eines unterlassenen CT zu einer verspäteten Diagnose und Behandlung einer Hirnblutung. Nach einem nächtlichen Sturz mit einer…

Außergerichtliche Einigung in Höhe von 175.000,00 Euro

Außergerichtliche Einigung in Höhe von 175.000,00 Euro Unser Mandant unterzog sich einer Operation im Bauchbereich, in deren Rahmen es zu einem Thermoschaden im Bereich des Colon transversum kam. Den gravierenden postoperativen Symptomen wurde ärztlicherseits nicht hinreichend nachgegangen, sodass sich bei unserem Mandanten eine fibrinöse 4- Quadranten- Peritonitis entwickelte, die eine sofortige Operation erforderlich machte. Im…

Geschädigte Patientin erhält Schadensersatz in Höhe von 120.000,00 Euro

Geschädigte Patientin erhält Schadensersatz in Höhe von 120.000,00 Euro Unserer Mandantin wurde eine Oberflächenknieprothese mit Patellaersatz implantiert. Postoperativ entwickelte sich ein Kompartmentsyndrom des rechten Unterschenkels, das – wie sich später herausstellte – auf eine intraoperative Verletzung der Arteria poplitea zurückzuführen war. Trotz gravierender Symptomatik erfolgte die Diagnosestellung mit erheblicher zeitlicher Verzögerung, sodass der Unterschenkel unserer…

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Landgerichte steigern Schmerzensgeldhöchstbeträge für schwerstgeschädigte Patienten deutlich

Landgerichte steigern Schmerzensgeldhöchstbeträge für schwerstgeschädigte Patienten deutlich Background Im Jahr 2001 sprach ein deutsches Gericht einem Kläger erstmals ein Schmerzensgeld von 500.000,- Euro zu. Seitdem wurde dieser Betrag als eine Art Schmerzensgeldobergrenze angesehen, höhere Beträge konnten nur in seltenen Einzelfällen durch zusätzliche Schmerzensgeldrenten erzielt werden. Nach der Rechtsprechung des BGH existiert eine solche Obergrenze jedoch…

Abfindungsvergleich nach fehlerhafter VKB-Plastik. Patientin erhält 18.000,00 Euro

Abfindungsvergleich nach fehlerhafter VKB-Plastik. Patientin erhält 18.000,00 Euro Arzthaftungsrecht – Medizinrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz – VKB-Plastik  Aufgrund einer VKB-Ruptur links erfolgte bei unserer Mandantin eine arthroskopische VKB-Plastik in all inside Technik. Postoperativ zeigte sich ein Beuge- und Streckdefizit, welches durch Physiotherapie nicht gebessert werden konnte. Daraufhin wurde unsere Mandantin aufgrund persistierender Beschwerden in einer…

Private Unfallversicherung zahlt 381.500,00 Euro

Private Unfallversicherung zahlt 381.500,00 Euro Rechtsanwalt Unfallversicherung – Invalidität – unfallbedingte Dauerschädigung Unser Mandant verunfallte im Juni 2019 im Urlaub. Er erlitt durch einen Sturz auf den Hinterkopf schwerste Hirnverletzungen (intrazerebrale Blutung, Kontusionsblutung, Subduralhämatom).   Dem Unfallversicherer wurde der Unfall bereits am 14.06.2019 angezeigt. Behandlungsunterlagen, welche den Gesundheitszustand dokumentieren, wurden vorgelegt. Eine Unfallversicherung ist verpflichtet,…

Haftung einer Klinik für seelisches Leid von Angehörigen

Haftung einer Klinik für seelisches Leid von Angehörigen Nahe Angehörige eines Patienten können Anspruch auf Schadensersatz geltend machen, wenn sich der Patient aufgrund eines Behandlungsfehlers in einem kritischen Gesundheitszustand befindet und die Angehörigen deswegen psychische Schäden erleiden. Die Klinik haftet folglich dann nicht nur gegenüber des Patienten für den Arztfehler, sondern auch für den sog.…

Gerichtlicher Vergleich vor dem Oberlandesgericht München, Az.: 1 U 2086/19 – Mandantschaft erhält 37.000,00 Euro

Gerichtlicher Vergleich vor dem Oberlandesgericht München, Az.: 1 U 2086/19 – Mandantschaft erhält 37.000,00 Euro Arzthaftungsrecht – Fachanwalt Medizinrecht – Behandlungsfehler – Schmerzensgeld Bei der Klägerin wurde eine Arthroskopie des Kniegelenks durchgeführt, welche diagnostisch einen Knorpeldefekt sicherte. Daraufhin wurde die Indikation zur Knorpelglättung, Knorpelanbohrung sowie zur varisierende Femurumstellungsosteotomie gestellt. Diese Vorgehensweise stellte nach Einschätzung des…