9.500 Euro wegen nicht indizierter Versteifung der LWS – Vergleich vor dem LG Augsburg (Az.: 042 O 1588/17)

9.500 Euro wegen nicht indizierter Versteifung der LWS – Vergleich vor dem LG Augsburg (Az.: 042 O 1588/17) Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – medizinische Indikation Unser Mandant litt unter Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule sowie unter Taubheitserscheinungen im rechten Bein. Der behandelnde Arzt riet unserem Mandanten zu einer Versteifung (sog. Spondylodese) der Wirbelsäule im Bereich L3…

3.000 Euro wegen fehlerhafter Aufklärung über Arthroskopie – Vergleich vor dem LG Nürnberg (Az.: 4 O 8623/17)

3.000 Euro wegen fehlerhafter Aufklärung über Arthroskopie – Vergleich vor dem LG Nürnberg (Az.: 4 O 8623/17) Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Aufklärungsfehler Unsere Mandantin litt im Bereich der Kniescheibe unter einem hochgradigen Knorpelschaden, welcher operativ versorgt wurde. Im Wege einer Arthroskopie erfolgte unter anderem eine Mikrofrakturierung, im Rahmen welcher mittels Bohrer kleine Löcher in den…

Rechtsanwalt bei Aufklärungsfehler

Die ärztliche Begutachtung nach Behandlungsfehler – so verhalte ich mich richtig.

Die ärztliche Begutachtung nach Behandlungsfehler – so verhalte ich mich richtig. Die Erfolgsaussichten eines zivilrechtlichen Vorgehens hängen sowohl im Arzthaftungsrecht, als auch im Personenversicherungsrecht in den meisten Fällen maßgeblich vom Ergebnis eines oder gar mehrerer ärztlicher Sachverständigengutachten ab. Häufig geht dem Gutachten ein Untersuchungstermin voraus, auf welche die betroffenen Patienten bzw. Versicherungsnehmer entsprechend vorbereitet sein…

Mandantschaft erhält 90.000,00 Euro nach behandlungsfehlerhafter radiologischer Untersuchung – Vergleich vor dem Landgericht Hamburg (Az.: 323 O 400/16)

Mandantschaft erhält 90.000,00 Euro nach behandlungsfehlerhafter radiologischer Untersuchung  – Vergleich vor dem Landgericht Hamburg (Az.: 323 O 400/16) Rechtsanwalt Behandlungsfehler – Arzthaftungsrecht – Schadensersatz – Schmerzensgeld – Patientenanwalt  Der beklagte Radiologe sollte bei der Patientin zur Abklärung eines zystischen Prozesses ein Spiral-CT unter intravenöser Kontrastmittelgabe durchführen. Aufgrund der schlechten Venenverhältnisse verzichtete der behandelnde Radiologe auf…

Behandlungsfehlerhafte intramuskuläre Injektionen bei Rückenschmerzen

Behandlungsfehlerhafte intramuskuläre Injektionen bei Rückenschmerzen Background Jedes Jahr werden viele Patienten in Deutschland u.a. wegen Rückenschmerzen oder ähnlicher Beschwerden mittels intramuskulärer Injektionen behandelt. Dabei besteht die oft unterschätzte Gefahr eines Spritzenabszess. Es handelt sich um eitrige Infektionen, die durch das Spritzen unter unhygienischen Verhältnissen oder durch eine Reaktion des Körpers auf die injizierten Stoffe entstehen…

Mandantin erhält Schmerzensgeld nach unzureichender Anästhesie im Rahmen eines Kaiserschnitts

Mandantin erhält Schmerzensgeld nach unzureichender Anästhesie im Rahmen eines Kaiserschnitts Gerichtlicher Vergleich vor dem LG Frankfurt/ Main , Az.: 2-04 O134/14 Arzthaftungsrecht – Kaiserschnitt – Behandlungsfehler Unsere Mandantin begab sich zur geplanten Kaiserschnittentbindung in die Klinik. Trotz Spinalanästhesie, konnte sie ihre Beine zu Beginn des Eingriffs noch bewegen, was sie den behandelnden Ärzten auch mitteilte.…

Mandantin erhält Schmerzensgeld und Schadensersatz nach Peritonitis

Mandantin erhält Schmerzensgeld und Schadensersatz nach Peritonitis Vergleich vor dem Oberlandesgericht Dresden, Az.: 4 U 1455/18 (Vorinstanz: Landgericht Leipzig 08 O 3877/15) Arzthaftungsrecht – Berufung – Schmerzensgeld – Peritonitis – Behandlungsfehler Unsere Mandantin litt unter einer schwerer Endometriose. Nach diagnostizierter Zyste am Eierstock sollte diese im Rahmen einer Bauchspiegelung entfernt werden. Postoperativ verschlechterte sich der Zustand…

BGH stärkt Rechte von Lebend-Organspendern

BGH stärkt Rechte von Lebend-Organspendern Background Jährlich spenden hunderte Menschen eine Niere oder Teile der Leber an ihnen nahe stehende schwerkranke Menschen. Die Voraussetzungen der Entnahme von Organen und Geweben bei lebenden Spendern ist in §§ 8ff. Transplantationsgesetz (TPG) geregelt. Die Lebendorganspende ist dabei im Verhältnis zur postmortalen Spende stets subsidiär. Um eine selbstbestimmte und…

Außergerichtliche Einigung: Haftpflichtversicherung zahlt 140.000,00 Euro

Außergerichtliche Einigung: Haftpflichtversicherung zahlt 140.000,00 Euro Medizinrecht – Behandlungsfehler – Lymphknotenprobeexision – Schadensersatz Bei der Patientin wurde eine Lymphknotenprobeexision im Achselbereich vorgenommen. Eine medizinische Indikation für die operative Lymphknotenentfernung bestand bei deutlicher Befundverbesserung unter medikamentöser Therapie bei nicht mehr nachweisbarer Leukozytose nicht. Während des Eingriffs wurde der N. accessorius verletzt. In der Folge kam es…

Rückruf von Herzschrittmachern – Tausende von Patienten sind betroffen

Rückruf von Herzschrittmachern – Tausende von Patienten sind betroffen

Rückruf von Herzschrittmachern – Tausende von Patienten sind betroffen Der Hersteller Medtronic hat dieser Tage mitgeteilt, dass es in manchen Fällen und bei bestimmten Betriebsarten zu einer Stimulationspause bei Ihren Produkten kommen kann. Alle Patienten mit Herzschrittmachergeräten aus den betroffenen Serien könnten diese von ihrem Arzt in einen Modus umprogrammieren lassen, der eine solche Stimulationspause verhindert.…